Frau hält Smartphone mit rotem Bildschirm und gelbem Winken-Emoji, darauf steht Talk to your friends und Sign Up.
Mika Baumeister (unsplash.com)

Die richtigen Touchpoints finden: So erreichen Sie Ihre Wunsch-Kund:innen

Beitrag von Christian Silber

Lesedauer: 3 Minuten

Veröffentlicht am 5. Mai 2023

Die Geschichte aus dem Grundlagen-Seminar

Jedes Semester erzähle ich in meinem Grundlagen-Seminar an der Hochschule Rhein-Main eine Geschichte, die den Student:innen verdeut­licht, wie wichtig es ist, die richtigen Touch­points für die Zielgruppe zu wählen. Die Geschichte handelt von einem Geschäfts­führer, der eine Smart­phone-App zum Verkauf von Wärme­decken für Senior:innen ent­wickeln lassen möchte. Ich stelle den Student:innen immer die gleiche Frage: „Glauben Sie, dass die App der richtige Touch­point für den Verkauf von Wärme­decken an Senior:innen ist?“

Die ein­stimmige Antwort der Student:innen ist immer, dass eine App nicht der richtige Touch­point für diese Ziel­gruppe ist. Stattdessen schlagen sie vor, eine Anzeige in einer Zeitung zu schalten, zum Beispiel in der Apotheken-Umschau. Aber ist das wirklich der bessere Touch­point für die Ziel­gruppe? Sowohl der Geschäfts­führer als auch meine Student:innen ent­scheiden hier nach ihrem Bauchgefühl.

Um heraus­zufinden, welche Touch­points für Ihr Unter­nehmen und Ihre Wunsch-Kund:innen am besten geeignet sind, sollten Sie drei Schritte befolgen:

1. Fragen Sie Ihre Wunsch-Kund:innen, wie sie auf Ihr Angebot aufmerksam geworden sind

Um zu wissen, welche Touch­points zu Ihnen und Ihrem Unter­nehmen passen, müssen Sie herausfinden, wo sich Ihre Wunsch-Kund:innen aufhalten. Sie können natürlich Markt­studien lesen oder ein Meinungs­forschungs­institut beauf­tragen. Oder Sie fragen einfach Ihre liebsten Kund:innen, wie sie auf Sie und Ihr Unter­nehmen aufmerksam geworden sind.

2. Gestalten Sie Touchpoints für die Orte, an denen sich Ihre Wunsch-Kund:innen aufhalten

Durch die Befragung finden Sie heraus, wo sich Ihre Wunsch-Kund:innen aufhalten. Mit diesem Überblick können Sie diese Touch­points kritisch beur­teilen: Sind die Touch­points gut? Muss ich sie verbessern? Wo kann ich aktiv werden?

3. Customer Experience: Begeistern Sie Ihre Wunsch-Kund:innen mit aufregend gestalteten Touchpoints

Lassen Sie all Ihr Wissen über Ihre Wunsch-Kund:innen in die Gestaltung der Touch­points einfließen. Schaffen Sie eine einzigartige Customer Experience! Kreieren Sie Touch­points, die Menschen begeistern: Unbekannte Personen werden so zu Interessent:innen, Interessent:innen zu Kund:innen und Kund:innen zu Fans Ihres Unter­nehmens – die größten Empfehler:innen, die Sie haben können.

Die Webseite vom Spieleverlag SPIEL DAS! wird auf einem MacBook Pro dargestellt.

Tipp für die Praxis

Fragen Sie Ihre Kund:innen konsequent, wie sie von Ihnen erfahren haben. Denken Sie sich ein System aus, das Sie verwenden, damit das Nach­fragen zur Routine wird.

Unser lieber Kunde Robert vom Spieleverlag SPIEL DAS! hat diesen Tipp in einer digitalen Variante umgesetzt. Er nutzt eine einfache Abfrage beim Bestellen in seinem Online­shop. So hat er erkannt, dass seine Messe­auf­tritte noch lange nach­wirken und neue Kund:innen bringen.

Unser Angebot: Der Touchpoint-Kompass-Workshop

Wir helfen Ihnen dabei, die richtigen Touch­points für Ihr Unter­nehmen zu finden, zu gestalten und sie effektiv einzu­setzen. Gemeinsam ent­wickeln wir Strategien, um Ihre Wunsch-Kund:innen gezielt zu erreichen und Ihr Geschäft erfolg­reich zu entwickeln. Kontaktieren Sie uns gerne und lassen Sie uns zusammen heraus­finden, wie Sie die Customer Experience Ihrer Kund:innen verbessern können.

Mehr zu unserem Touchpoint-Kompass-Workshop erfahren Sie hier.

Porträt eines Mannes mit kurzem braunem Haar, blauem Hemd und dunkler Jacke vor grünem, unscharfem Hintergrund.
„Für mich steht fest, dass richtig gestaltete Touchpoints für eine gestärkte Kund:innen-Beziehung sorgen. Kundenfokus hilft Unternehmen dabei sich von Mitbewerbern zu differenzieren.“
Christian Silber (he/him)

Lotse für Unternehmer:innen, Kommunikationsdesigner M. A.